Glaubensrichtungen


 

Übersicht der Götter und Gottheiten Oldôrs

Arwênia Vergâs Nêan’drul Tar’madân Shâedar

 


 

Zu Beginn allen Seins erschufen die Götter die Welt. Sie hauchten ihr Leben ein und ließen sie in wundersamer Vielfalt erblühen. Sie machten die großen Wälder und die gewaltigen Gebirge, die Blumen und die Vögel und ein jeder von ihnen legte einen Teil seines Wesens und seiner Weisheit in die Dinge, die er schuf. Ihre Hand spendet das Leben und sie wachen allgegenwärtig über ihre Schöpflinge. Im Guten wie im Bösen, überall liegt ein klein wenig ihrer Anwesenheit und ihrer Macht.

Die Humanoiden auf Oldôr wissen das es die Götter gibt und lassen sich von Ihnen in voller Ehrfurcht leiten. Während der letzten Zeitalter entwickelten sich zahlreiche Kulte und Sekten, die sehr unterschiedlichen Philosophien folgen und ihrer jeweiligen Gottheit auf ganz unterschiedlicher Weise dienen. Einige Wesen glauben an die Mächte des Lichts und geloben, treu nach den Lehren und Idealen einer guten Gottheit zu leben, andere verehren die Kräfte der Finsternis und wählen daher einen der düsteren Gottheiten. Manche glauben an das Gleichgewicht beider Seiten und entscheiden sich für den Weg der Neutralität. Jede dieser Glaubensrichtungen weiß von den anderen Göttern und Ihrer Existenz, daher sieht sich keine als die Einzige und die Wahre an. Sie leben friedlich nebeneinander, und eine jede preist auf ihre Weise die unendliche Macht und die Größe der Götter. Entscheidet sich ein Charakter für eine bestimmte Glaubensrichtung, so vertraut er sich ihr bedenkenlos an. Es befolgt ihre Gebote, richtet sein Handeln nach ihnen und tritt seinem Schicksal, durch weise Hand geleitet, furchtlos entgegen.


 

Die Religionswahl beschränkt sich jedoch nicht nur darauf, das Leben einer Gestalt in die Hände einer bestimmten Gottheit zu legen. Sie beeinflusst auch die Gesinnung einer Figur. Ein Charakter entscheidet, indem er einen bestimmten Gott wählt, ob er den Wegen des Guten, des Neutralen oder des Bösen folgt. Gesinnung und Religion bilden also eine Einheit und sind nicht voneinander zu trennen. Verehrt ein Wesen einem Gott des Lichts, so muss es sein Handeln nach den Lehren und den Werten des Guten richten. Bekennt es sich jedoch zu einer Gottheit der Finsternis, so folgt es mit seiner Gesinnung ihren heimlichen und dunklen Wegen der Bosheit.