Nêan’drul

Herrn der Neutralität und Vater der Götter

 

Es gibt sehr viele Wesen auf Oldôr, die es ablehnen ausschließlich den Pfaden des Guten oder des Bösen zu folgen und sich mit allen Konsequenzen in die Dienste der jeweiligen Gottheit zu stellen. Sie glauben vielmehr daran, dass ein Gleichgewicht zwischen den Mächten des Lichts und der ewigen Dunkelheit besteht und dass beide niemals ganz voneinander getrennt werde können. Diese Charaktere verehren Nêan’drul, den Herrn der Neutralitätund Vater der Götter, und lassen sich von seiner weisen Hand durch ihr Leben leiten.

Die Anhänger des Nêan’druls folgen keiner jener Lehren, die eine strenge Trennung zwischen Gut und Böse fordern. Sie glauben, dass beides nebeneinander existiert und dass in dem, was gut erscheint, oft ein Funke der Bosheit liegen kann und sich im Bösen meist ein winziger Splitter der Mächte des Lichts verbirgt. Mit diesem Wissen leben sie in den Tag und vertrauen darauf, dass ihnen ihre Gottheit, der Herr der Neutralität, in den Stunden der Entscheidung beisteht und Ihnen den Weg weist, den sie beschreiten müssen…

Nêan’drul, der Vater aller, liebt seine Kinder unbedeutend davon ob sie Chaos oder Ordnung erzeugen, ob sie das Licht oder die Finsternis schaffen oder ob sie Leben oder Verderben über Ihre Schöpfungen einherbringen. Denn die Waage der Neutralität muss immer ausgewogen sein damit jedweilige Existenz zum Dasein vermag.